Business-Coaching and more

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01 - Der cholerische Klient

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Das Coaching läuft nicht wie geplant. Der Coaching-Klient entpuppt sich als Choleriker, der nur allzu schnell aus der Haut fährt. Wie kann man in so einer Situation ein Coaching noch gut durchführen? Schließlich gehören auch konfrontative Methoden oder Perspektivwechsel, bei denen der Klient auch oder gerade Negatives wahrnehmen muss, zur Grundausstattung der Coaching-Praxis.

Wie man mit derart schwierigen und verfahrenen Situationen im Coaching umgehen kann, schildern Dr. Christopher Rauen und Andreas Steinhübel unter Zuhilfenahme ihrer jahrelangen Erfahrung aus Praxis und Coaching-Ausbildung.


Kommentare

1234
by 1234 on
by "Business-Coaching and more" on 25. Februar 2021 Danke.
"Business-Coaching and more"
by "Business-Coaching and more" on
@1234 Gerne versuchen wir, nochmals auf Ihre Frage einzugehen: Die Selbstmanagementfähigkeiten eines Klienten müssen im Coaching funktionstüchtig sein, in der Therapie hingegen nicht zwangsläufig. Entsprechend unterscheiden sich Therapie und Coaching deutlich in dem Ausmaß der Steuerung durch den Therapeuten bzw. Coach, was auch die erwähnte emotionale Tiefe anbelangt. Coaching kann daher keine „Ersatztherapie“ sein, allerdings eine gute Prophylaxe, damit die Selbstmanagementfähigkeiten eines Klienten erhalten bleiben und idealerweise ausgebaut werden. Für schwerwiegende psychische Probleme ist Coaching daher ungeeignet. Auch unterscheiden sich Coaching und Therapie meist durch die erheblich umfangreichere Dauer der Therapie, eben weil schwerwiegende psychische Probleme i.d.R. nicht einfach lösbar sind. Wir hoffen, Ihre Fragen beantwortet zu haben!
1234
by 1234 on
by "Business-Coaching and more" on 19. Februar 2021 Dank für Ihre Ausführung. Leider werde ich vom Gefühl beherrscht, dass Sie meine Frage nicht beantwortet haben, weil Sie nicht darauf eingehen. Es ging um: Was ist der Unterschied zwischen diesem gehörtem Coachingverständnis und einer Gesprächstherapie beim gleichem Thema? Aber vielleicht gibt es gar keinen erklärbaren Unterschied. Und was dann?
"Business-Coaching and more"
by "Business-Coaching and more" on
@1234 Vielen Dank für Ihren Kommentar. Die Unterschiede zwischen Coaching und Therapie bzw. Gesprächstherapie liegen u.a. in den Bereichen Zielgruppe, Zielsetzung, Themengebiet. Konkret heißt das: Coaching richtet sich an gesunde Menschen (d.h. ohne diagnostizierte psychische Anliegen) mit Problemen, die im beruflichen Kontext verankert sind. Natürlich können diese Probleme ins Private ausstrahlen, jedoch liegt der Ursprung und Fokus im Berufsleben. Das bewirkt auch, dass die emotionale Tiefe im Coaching-Prozess i.d.R. nicht die während der Psychotherapie erreicht. Zudem muss ein Coach letztlich keinerlei psychotherapeutische Ausbildung vorweisen, keine Prüfung o.ä. diesbezüglich vorweisen. Tiefergehende Informationen zu diesem Thema finden Sie unter: https://www.rauen.de/coaching-report/definition-coaching/modelltheoretischer-hintergrund/coaching-vs-psychotherapie.html Sowie unter: https://www.coaching-magazin.de/themen/therapie-vs-coaching Wir hoffen, Ihre Frage beantwortet zu haben!
1234
by 1234 on
Was ist der Unterschied zwischen diesem gehörtem Coachingverständnis und einer Gesprächstherapie beim gleichem Thema?
Arman Agah
by Arman Agah on
Das ist wirklich gut, gratuliere euch zu diesem Format.Freue mich auf weitere "Sitzungen".

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