00:00:04: Sprecher 1 Willkommen beim Podcast 'Business Coaching and More' von Doktor Christopher Rauen und Andreas Steinhübel.
00:00:11: Sprecher 1 Informationen und Inspiration für Coaching-Profis und alle, die es werden wollen.
00:00:18: Sprecher 2 Mein Name ist Christopher Rauen.
00:00:20: Sprecher 3 Und mein Name ist Andreas Steinhübel.
00:00:22: Sprecher 3 Wir arbeiten beide seit über 25 Jahren als Business Coaches und sind ursprünglich Diplom-Psychologen.
00:00:28: Sprecher 2 Und mit diesem Podcast wollen wir unser Wissen über das Thema Coaching teilen und auch ein wenig über den Tellerrand hinausblicken.
00:00:36: Sprecher 3 Und heute wollen wir uns unterhalten über Coaching in Bewegung.
00:00:40: Sprecher 3 Coaching hat vermutlich bei vielen ein Bild, wenn sie innerlich mal gucken, was sind so die typischen Assoziationen zu Coaching.
00:00:47: Sprecher 3 Ein Coach sitzt neben einer Klientin, einem Klienten, beide vielleicht im 90 Grad Winkel und sprechen miteinander.
00:00:56: Sprecher 3 Das ist so das
00:00:58: Sprecher 3 klassische Bild von Coaching und wir wollen heute ein bisschen Derivat davon mit Ihnen teilen: Coaching in Bewegung.
00:01:05: Sprecher 3 Wie kann Coaching durch reale Bewegung, vielleicht innere Bewegung, unterstützen?
00:01:12: Sprecher 2 Das Interessante ist ja, manchmal bewegt sich nichts bei den Klienten und dann folge ich immer dem Leitsatz: Wenn sich nichts bewegt, dann muss was bewegt werden.
00:01:21: Sprecher 2 Das heißt, ich bitte dann die Klienten auch ganz gerne mal aufzustehen, um wirklich körperliche Bewegung
00:01:28: Sprecher 2 zu praktizieren.
00:01:29: Sprecher 2 Das heißt, wir machen jetzt keine rhythmische Tanzgymnastik im Coaching, sondern es geht einfach darum, mal aus diesen ja auch erstarrten Positionen, wie du es gerade geschildert hast, rauszukommen.
00:01:41: Sprecher 2 Und was ich dann halt nutze, ist eine ganz kleine Intervention, dass ich sage, lassen Sie uns mal in Bewegung setzen.
00:01:48: Sprecher 2 Das heißt, wir stehen auf, wir gehen.
00:01:50: Sprecher 2 Ich lasse mir auch ganz gerne so als ersten Schritt immer das Unternehmen zeigen, wenn das physikalisch möglich ist.
00:01:57: Sprecher 2 Und es ist sehr interessant, meistens hat das 'ne sehr energetisierende Wirkung auf meine Klientinnen und Klienten, wenn die mir wirklich das Unternehmen nicht nur beschreiben, sondern wir 'ne Begehung machen und das dann halt sehen.
00:02:12: Sprecher 2 Und ich wende dieses, ich will gar nicht sagen Instrument, ich wende diese diese Herangehensweise dann immer besonders gerne an, wenn ich das Gefühl habe, es geht nicht weiter.
00:02:24: Sprecher 2 Ja, und du kennst bestimmt viele dieser Situationen.
00:02:27: Sprecher 2 Man hat eigentlich über alles gesprochen, das ist eigentlich klar.
00:02:30: Sprecher 2 Und es geht aber trotzdem nicht weiter im Coaching.
00:02:33: Sprecher 2 Das ist sehr, sehr unbefriedigend.
00:02:35: Sprecher 2 Deswegen finde ich das 'ne sehr schöne, sehr kleine, aber eben auch sehr mächtige und hilfreiche Form, wie man diesen Stillstand umgehen kann, um mal dieses Wortspiel immer weiter zu treiben.
00:02:48: Sprecher 3 Ich finde das total schön.
00:02:49: Sprecher 3 Bleiben wir doch mal so ein bisschen bei bei diesen Wortassoziationen.
00:02:54: Sprecher 3 Das heißt, da hab ich mich festgefahren, da stecke ich fest, da komme ich nicht weiter.
00:03:00: Sprecher 3 Und wir versuchen manchmal, ja, durch intellektuelles Sich Vergegenwärtigen einen Schritt weiterzukommen.
00:03:07: Sprecher 3 Und die Einladung dahinter, die kleine Einladung, ist, ich unterstreich das und wiederhol das, was wir vorhin hatten: Wenn sich nichts bewegt, bewege etwas.
00:03:17: Sprecher 3 Ich erzähl eine Klientengeschichte als Beispiel.
00:03:21: Sprecher 3 Das war für mich so 'n wirkliches Aha.
00:03:23: Sprecher 3 Weil ich ganz ehrlich bin, ich hab mich das früher nicht wirklich getraut.
00:03:28: Sprecher 3 Also, ich bin sozialisiert als Coach, sitzend, agierend, arbeitend, vielleicht noch mal ein Flipchart, aber das ist auch schon der hohen Kunst genug.
00:03:39: Sprecher 3 Und ich hab einen Klienten gehabt, anspruchsvolle Führungskraft, harter Hund.
00:03:44: Sprecher 3 Als harter Hund wurde er immer beschrieben.
00:03:49: Sprecher 3 und ich bin zu ihm gefahren.
00:03:52: Sprecher 3 Wir haben in seinem Büro gearbeitet.
00:03:55: Sprecher 3 Er war irgendwie in seinem State autoritär zu agieren und es gab wenig Selbstreflexion, wenig Erkenntnis und ich hab wirklich geackert.
00:04:06: Sprecher 3 Also ich sag mal ganz offen, ich hab gearbeitet, Klient hat wenig gearbeitet und mir war klar, dass das, das geht sich nicht gut aus und ich hab 1 gelernt, manchmal kommt das Schicksal um die Ecke und hilft einem.
00:04:18: Sprecher 3 Nächster Termin, Klient war völlig anders, hatte 'n Hund, war ganz milde und sagte: 'Mensch, Herr Steiner, ich bitte sehr um Entschuldigung.
00:04:29: Sprecher 3 Ich hab leider keinen Hundesitter.
00:04:31: Sprecher 3 Haben wir 'ne Möglichkeit heute irgendwie mit dem Hund spazieren zu gehen?
00:04:36: Sprecher 3 Und haben wir die Möglichkeit, ich hab 'n enges Zeitfenster, vielleicht während unserer Coaching-Sitzung spazieren zu gehen?
00:04:43: Sprecher 3 Und ich hab erst gedacht, no way.' Dann war mein zweiter Gedanke: 'Why not?'
00:04:48: Sprecher 3 Und ich würde heute behaupten, das war eines der wirkmächtigsten Coachings, weil wir entspannt durch den Wald gelaufen sind.
00:04:58: Sprecher 3 Und ich glaube, wir kennen das alle, wenn wir neben jemandem gehen, uns noch nicht mal angucken müssen, auch durch die Inspiration der Natur auf neue Gedanken kommen, entstehen eben neue Gedankenpfade.
00:05:10: Sprecher 3 Und durch neue Gedankenpfade können neue Wege im wahrsten Sinne des Wortes entstehen.
00:05:15: Sprecher 3 Und ich hab für mich durch diese kleinen Schlüsselbeispiele gemerkt, erlaub es dir erstmal selbst.
00:05:22: Sprecher 3 Und wenn es 'ne Möglichkeit gibt in Bewegung zu arbeiten, dann kann das 'ne sehr, sehr gute Ergänzung sein.
00:05:30: Sprecher 2 Ja, und dann muss man sich natürlich die Frage stellen, warum ist das so?
00:05:33: Sprecher 2 Warum hilft Bewegung uns im Denken und dem Gehirn?
00:05:39: Sprecher 2 Und das kann man erklären, da gibt es ganz einfach formuliert den Zusammenhang.
00:05:44: Sprecher 2 zwischen dem Gehirn und dem Körper, der mehr als offensichtlich ist.
00:05:49: Sprecher 2 Denn ein Großteil des Gehirns, das wissen vielleicht viele Menschen gar nicht, ist für die Steuerung des Körpers zuständig.
00:05:58: Sprecher 2 Und das ist eine nicht nur eine Steuerung, die in eine Richtung geht, sondern immer das ist eine sogenannte bidirektionale Schnittstelle, würde man in der IT-Welt sagen.
00:06:08: Sprecher 2 Das heißt,
00:06:09: Sprecher 2 Das Gehirn steuert nicht nur den Körper, sondern das, was im Körper passiert, gibt auch immer 'ne Rückmeldung an das Gehirn, was ist gerade los.
00:06:18: Sprecher 2 Das heißt, sehr viel Interaktion zwischen dem Gehirn und Körper halt da und das klemmen wir sozusagen ab, wenn wir nur da sitzen und mit Bewegung in welcher Form auch immer, ist dann letzten Endes sogar zweitrangig.
00:06:33: Sprecher 2 können wir sozusagen das Gehirn aktivieren, zumindest bestimmte Areale.
00:06:37: Sprecher 2 Und das kann wiederum dazu führen, dass andere Areale dann mit aktiviert werden.
00:06:42: Sprecher 2 Also so jetzt mit ganz einfachen Worten und ich hoffe halbwegs nachvollziehbar auch die Erklärung, was da im Hintergrund passiert und warum es tatsächlich auch neurophysiologisch betrachtet sinnvoll ist, in Bewegung zu geraten.
00:06:57: Sprecher 2 Das macht etwas mit unserem Gehirn.
00:07:00: Sprecher 2 Und manchmal macht es eben auch etwas mit dem Gehirn, wo wir Dinge dann wahrnehmen, spüren, sehen vor unserem geistigen Auge, die wir vorher nicht gesehen haben.
00:07:09: Sprecher 2 Und dazu mal ein kleines Praxisbeispiel von mir.
00:07:14: Sprecher 2 Bitte einmal einen Klienten, der immer von einer Mauer sprach, wo er nicht weiterkam.
00:07:19: Sprecher 2 Ich stehe vor einer Mauer und ich komme hier nicht weiter.
00:07:22: Sprecher 2 Und es war so ein Wehklagen von Sitzung zu Sitzung, wo es immer wieder um das gleiche Thema ging.
00:07:29: Sprecher 2 wo mir dann auch klar war, rein intellektuell beschreibend kommen wir an der Stelle nicht weiter.
00:07:35: Sprecher 2 Und dann haben wir tatsächlich mal einen Ausflug gemacht in einen Wald, den ich auch kenne.
00:07:42: Sprecher 2 Und da endet ein Weg, den wir gegangen sind, den ich ganz bewusst natürlich ausgewählt hatte, vor einer Felswand.
00:07:52: Sprecher 2 Und wir sind diesen Weg gegangen und jetzt stand er auf einmal vor der Felswand und der Weg war zu Ende.
00:07:58: Sprecher 2 Und ich guck ihn an und sag: So, und was machen Sie jetzt?
00:08:02: Sprecher 2 Und er guckte mich mit großen Augen an und wollte von mir natürlich eine Antwort hören, aber ich guckte ihn dann wieder mit noch größeren Augen an.
00:08:11: Sprecher 2 Kannst dir die Situation vorstellen?
00:08:13: Sprecher 2 Und dann kam die Erkenntnis bei ihm: Ja, dann müssen wir wohl umdrehen.
00:08:18: Sprecher 2 Aha, sage ich, okay.
00:08:21: Sprecher 2 Und da hat es dann bei ihm dann Klick gemacht, dass er auch gemerkt hat, ja, wenn ich vor der Wand stehe, ich
00:08:26: Sprecher 2 kann so lange vor dieser Wand stehen, wie ich will.
00:08:28: Sprecher 2 Die geht nicht weg.
00:08:30: Sprecher 2 Ich bleib da einfach stehen.
00:08:31: Sprecher 2 Wenn ich will, dass sich was verändert, dann gibt es eine Möglichkeit, damit umzugehen.
00:08:35: Sprecher 2 Ich drehe jetzt um und suche mir einen neuen Weg, weil an der Stelle komme ich nicht weiter.
00:08:41: Sprecher 2 Rein intellektuell überhaupt keine große Erkenntnis, aber emotional brauchte er dieses Erleben.
00:08:47: Sprecher 2 Brauchte sein Gehirn, sein Körper, dieses Erleben, damit ihm klar wurde, so geht es nicht weiter.
00:08:53: Sprecher 2 Ich drehe jetzt um.
00:08:55: Sprecher 2 Da muss ich einen Umweg in Kauf nehmen und das wollte ich eigentlich nicht und da muss ich wieder zurück.
00:08:59: Sprecher 2 Aber das ist der einzige Weg, der mir momentan halt zumindest einfällt.
00:09:03: Sprecher 2 Ich persönlich glaube ja nicht daran, dass es immer nur einen Weg gibt.
00:09:08: Sprecher 2 Aber ihm hat das halt geholfen in der Situation und darum ging es ja.
00:09:12: Sprecher 2 Und das war dann der entscheidende Durchbruch in dem Coaching halt auch, wo sich dann tatsächlich was geändert hat.
00:09:20: Sprecher 2 Und ich bin bis heute davon überzeugt, dass das nicht passiert wäre.
00:09:23: Sprecher 2 wenn wir nicht diesen kleinen Ausflug genommen hätten.
00:09:27: Sprecher 3 Das heißt, wir können einmal Bewegung im Coaching nutzen.
00:09:31: Sprecher 3 Ein Kollege von mir nutzt gerne und nutzt auch den Begriff Gedankengänge und beschreibt jedes Mal, er stellt es zur Wahl.
00:09:38: Sprecher 3 Also wollen Sie heute einen Gedankengang machen?
00:09:41: Sprecher 3 Wollen wir uns im Büro treffen?
00:09:42: Sprecher 3 Wollen wir uns bei Ihnen treffen?
00:09:43: Sprecher 3 Und er beschreibt jedes Mal, dass viele Klienten
00:09:46: Sprecher 3 und Klientinnen, die Gedankengänge als eigenes Format sich auch vorstellen.
00:09:51: Sprecher 3 Dazu 23 Praxistipps.
00:09:55: Sprecher 3 Ich hab mein Coaching-Büro selbst in der Innenstadt und hab das Format auch ein paar Mal gemacht.
00:10:01: Sprecher 3 Und man muss hundsgemein aufpassen, bei den Wegen, die man wählt, nicht ständig jemand zu treffen, weil das kann manchmal ein bisschen irritierend sein.
00:10:09: Sprecher 3 Ja, man ist sozusagen ja im Coaching-Prozess, das ist anderes als.
00:10:12: Sprecher 3 als kollegial miteinander spazieren zu gehen.
00:10:15: Sprecher 3 Und wenn dann der Klient, die Klientin jemanden trifft, kann das manchmal auch irritiert sein.
00:10:21: Sprecher 3 Also sozusagen, die Wahl des Ganges liegt in der Hoheit des Coaches.
00:10:28: Sprecher 3 Und das ist sozusagen, wenn Sie so wollen, so der große Aspekt von Bewegung.
00:10:32: Sprecher 3 Wir können natürlich auch Bewegung, Bewegtheit.
00:10:36: Sprecher 3 In ganz kleinen Formaten integrieren.
00:10:39: Sprecher 3 Also, wir stellen uns vielleicht wieder 2 Personen vor, die sitzen oder vielleicht auch im Team, was sitzt.
00:10:44: Sprecher 3 Und ich mach mal 'n Rückgriff zum Thema Innovation, Kreativität, was wir ja auch in einem der letzten Podcasts behandelt haben.
00:10:53: Sprecher 3 Kreativität hat sehr viel mit Bewegung, mit Bewegtheit zu tun.
00:10:57: Sprecher 3 Das heißt, alleine die Tatsache, wir sitzen alle an einem Tisch, Körperspannung.
00:11:03: Sprecher 3 intensiv, wir gucken fix auf einen Punkt, strengen uns an und denken nach, denken nach, denken nach, ist auch interessant, ne, wir denken eben nach, nicht vor, dann einmal sich zu trauen und sagen, wisst ihr was, wir stehen jetzt alle mal gemeinsam auf, schütteln uns vielleicht einmal, jeder nimmt 'ne andere Position, 'ne andere Perspektive ein, was sind jetzt nach dieser Mikrobewegung neue Mikroimpulse, neue Mikrogedanken.
00:11:28: Sprecher 3 Das kann auch sein, Klienten zu bitten, so was die beschreiben, ihr Thema grad so ganz wunderbar.
00:11:33: Sprecher 3 Darf ich Sie grad einladen, sich 'n Stift zu nehmen, die 23 Meter ans Flipchart, ans Board zu gehen und Ihr Thema einfach zu visualisieren?
00:11:41: Sprecher 3 Also, und so meine eigene Erfahrung, die mag sehr persönlich sein, ist tatsächlich, dass der Impuls oft vom Coach kommen muss und der Wunsch liegt eigentlich im Klienten, im Klienten.
00:11:53: Sprecher 3 Das heißt, wir haben uns.
00:11:55: Sprecher 3 oft daran gewöhnt, dass Sitzen das ritualisierte Denken ist.
00:12:01: Sprecher 3 Und ganz hart gesagt, das ist eigentlich die ungünstigste Form des Miteinander Weiterentwickelns.
00:12:08: Sprecher 3 Also mein Votum ist sozusagen, das in kleine Bewegungseinheiten auch zu integrieren, fast beiläufig, ohne da einen großen Überbau immer zu brauchen.
00:12:21: Sprecher 2 Ja, und auch hier wieder mal angeschaut, was passiert halt hier.
00:12:26: Sprecher 2 Ich sage mal, der Körper hat seine eigene Weisheit.
00:12:29: Sprecher 2 Was ist damit gemeint?
00:12:31: Sprecher 2 Der Körper wird ja repräsentiert im Gehirn.
00:12:35: Sprecher 2 Vielleicht haben einige von Ihnen und euch solche Abbildungen auch schon mal gesehen.
00:12:41: Sprecher 2 Da sieht man dann meistens, dass die Hände ganz groß dargestellt sind und auch die Füße und auch so Tastsinnbereiche, alle ganz groß.
00:12:49: Sprecher 2 Und dann andere Bereiche des Körpers werden im Gehirn dann
00:12:53: Sprecher 2 relativ klein dann halt abgebildet.
00:12:55: Sprecher 2 Also wir wissen ja, dass wir an den Fingerspitzen viel sensibler sind als jetzt auf dem Rücken.
00:13:00: Sprecher 2 Und das ist sozusagen dieses Abbild des Körpers im Gehirn.
00:13:05: Sprecher 2 Und da steckt also sozusagen ein ein nicht 1 zu 1 Abbild im Gehirn des Körpers, sondern schon etwas, was 'n bisschen komisch aussieht.
00:13:15: Sprecher 2 Deswegen ja eben, wie gesagt, auch diese etwas seltsamen Abbildungen, die man da manchmal sehen kann.
00:13:21: Sprecher 2 Und das können wir uns halt zunutze machen, dass gerade so an den Stellen, die sensibler sind, wird ganz viel in das Gehirn auch reingesendet.
00:13:30: Sprecher 2 Und dann haben wir noch zum Weiteren etwas, was mir persönlich sehr wichtig ist, nämlich der Umgang mit dem Thema Stress.
00:13:38: Sprecher 2 Auch dabei spielt der Körper eine extrem wichtige Rolle.
00:13:42: Sprecher 2 Warum?
00:13:43: Sprecher 2 Stress wird zum einen im Körper immer gespürt.
00:13:45: Sprecher 2 Also, ich hab noch nie erlebt, dass hier jemand gesagt hat, ich hab Stress als rein geistiges Phänomen.
00:13:51: Sprecher 2 Sondern Stress.
00:13:52: Sprecher 2 Wo hat man den?
00:13:53: Sprecher 2 Man hat Kopfschmerzen, man hat Nackenschmerzen, man hat Sodbrennen, man hat Bauchschmerzen, man hat Rückenschmerzen.
00:14:00: Sprecher 2 Ja, Stress manifestiert sich ganz unterschiedlich im Körper, je nach.
00:14:05: Sprecher 2 nachdem, wo man gelernt hat, ihn zu empfinden.
00:14:09: Sprecher 2 Und da wird der auch gespeichert.
00:14:11: Sprecher 2 Natürlich alles dann, wie gesagt, in diesem Abbild im Gehirn, aber sehr, sehr individuell.
00:14:17: Sprecher 2 Und Coaching ist ja etwas, wo wir versuchen, individuell zu arbeiten.
00:14:21: Sprecher 2 Das finde ich deswegen halt so spannend, weil gerade bei dem Umgang mit Stress uns zum einen immer wieder vor Augen geführt wird, wie individuell jeder Mensch halt auf Stress reagiert.
00:14:31: Sprecher 2 Und zum anderen der Weg, um
00:14:34: Sprecher 2 Stress abzubauen, wenn er denn schon mal da ist, halt auch automatisch damit aufgezeigt wird.
00:14:40: Sprecher 2 Denn um Stress abzubauen, braucht ein Mensch Bewegung.
00:14:45: Sprecher 2 Da sind wir dann wieder bei dem Coaching in Bewegung, nämlich dass wir das uns zunutze machen und den Klienten dann halt helfen, mit Stress umzugehen.
00:14:57: Sprecher 2 Stress ist nicht immer vermeidbar und das wäre auch zu 100 Prozent gar nicht gut.
00:15:00: Sprecher 2 Wir wissen ja alle, dass Stress bis zum gewissen Grad
00:15:04: Sprecher 2 durchaus belebend ist und auch positive Funktionen haben kann.
00:15:08: Sprecher 2 Dummerweise haben wir aber auch immer wieder mit Stressphasen zu tun, die sehr, sehr hoch sind.
00:15:14: Sprecher 2 Und auch damit muss man lernen umzugehen.
00:15:17: Sprecher 2 Und auch das ist wiederum keine rein mentale Angelegenheit.
00:15:21: Sprecher 2 Da kommt auch der Körper wieder mit ins Spiel.
00:15:24: Sprecher 2 Das haben wir gerade gelernt.
00:15:25: Sprecher 2 Der Stress manifestiert sich ja am Körper und das können wir uns auch wiederum zunutze machen.
00:15:30: Sprecher 2 Das heißt,
00:15:31: Sprecher 2 Stressabbau hat immer eine körperliche Komponente oder kann zumindest immer eine körperliche Komponente halt haben.
00:15:38: Sprecher 2 Das nutzt man dann auch im Coaching, um Klienten zu helfen, mit Stressphasen besser umgehen zu können.
00:15:46: Sprecher 2 Was heißt das ganz konkret?
00:15:48: Sprecher 2 Konkret sage ich immer, wer einen Stressberuf hat, der braucht irgendeine Art von körperlichem Ausgleich.
00:15:54: Sprecher 2 Es ist vollkommen egal, was das ist.
00:15:56: Sprecher 2 Das kann ein Spaziergang sein.
00:15:59: Sprecher 2 gegebenenfalls auch mit dem Hund.
00:16:01: Sprecher 2 Das kann Tennis spielen sein, das kann Schwimmen sein, das kann Laufen sein, das kann Radfahren sein.
00:16:10: Sprecher 2 Es ist vollkommen egal, was es letzten Endes ist, solange es eben mit körperlicher Betätigung einhergeht.
00:16:16: Sprecher 2 Und darüber bauen sich dann eben auch die Stresshormone, also ganz neurophysiologisch betrachtet und physiologisch betrachtet eben Hormone im Körper halt auch ab.
00:16:27: Sprecher 2 Es liegt auch daran, dass Stresshormone uns sehr leistungsfähiger machen sollen und auch körperlich leistungsfähiger.
00:16:33: Sprecher 2 Und wenn wir das nicht körperlich nutzen, dann verbleiben diese Stresshormone halt im Blut und werden ganz, ganz langsam abgebaut.
00:16:40: Sprecher 2 Und im schlimmsten Fall Harman dann schon wieder neuen Stress, bevor die abgebaut werden können und dann nimmt der Stresspegel immer weiter zu.
00:16:48: Sprecher 2 Und auch daran sieht man, wie wichtig körperliche Aktivität einfach ist, um auch mit solchen
00:16:55: Sprecher 2 anspruchsvollen, stressigen Phasen besser umgehen zu können.
00:17:00: Sprecher 3 Picasso ist mal gefragt worden: 'Warum tanzen Sie?' Seine Antwort war: 'Weil ich tanze.' Also, ich kann das nur **** unterstreichen.
00:17:08: Sprecher 3 Wenn Sie die Wahl haben, eine große, aufwändige Bewegung später oder eine kleine taggleich, wissen wir jetzt die Antwort.
00:17:17: Sprecher 3 Ne, kleine Bewegung integrieren, sowohl ins Coaching, kleine Bewegung integrieren in den Abendstunden.
00:17:25: Sprecher 3 Und sich nicht vorzunehmen, übernächste Woche könnte ich mal joggen gehen.
00:17:30: Sprecher 3 Also etwas Kleines.
00:17:31: Sprecher 3 Und das kann 'ne kleine lustige Bewegung sein.
00:17:35: Sprecher 3 Und ich nutz noch mal was anderes.
00:17:37: Sprecher 3 Viele von unseren Klienten, Klienten sind ja auch viel real unterwegs.
00:17:41: Sprecher 3 Die sitzen viel im Flugzeug, die sitzen viel in der Bahn, fahren viel Auto.
00:17:46: Sprecher 3 Auch das ist ja erst mal eine Form von Mobilität, von Bewegung, auch wenn es keine körperliche ist.
00:17:53: Sprecher 3 Auch das können Sie natürlich super nutzen.
00:17:57: Sprecher 3 Ich habe das zum Beispiel selbst bei mir.
00:18:00: Sprecher 3 Wo kann ich am besten nachdenken?
00:18:02: Sprecher 3 In aller Ruhe, das ist beim Autofahren.
00:18:05: Sprecher 3 Ich habe mir angewöhnt, beim Autofahren über tiefe Themen nachzudenken.
00:18:09: Sprecher 3 Und ja, ich kann mich dabei auch noch konzentrieren.
00:18:11: Sprecher 3 Ja, ich fahr vorsichtig und ich quatsch zum Beispiel Gedanken dann auf auf die Memobox, sortier die abends und.
00:18:20: Sprecher 3 Manchmal ist nur Schrott, denk ich, oh, was hast du da wieder Blödes erzählt?
00:18:24: Sprecher 3 Und manchmal sind so ein, 2 kluge Gedanken, wo ich sage, ach, wer hat das denn gesagt?
00:18:27: Sprecher 3 Ach so, das war ich selbst, ja, oder eben auch die Zeit im im Flugzeug oder in der Bahn zu nutzen.
00:18:34: Sprecher 3 Also, Bewegung muss nicht zwangsläufig eine körperliche sein.
00:18:38: Sprecher 3 Noch mal, unser Votum ist kleine körperliche Bewegung jetzt, tausendmal besser als später 'ne große.
00:18:46: Sprecher 3 Und die kann auch eine vorgestellte sein.
00:18:50: Sprecher 3 Also machen wir vielleicht 'ne kleine kleine Gedankenreise, wenn ich und bitte jetzt nicht nicht mitmachen, wenn Sie im Auto fahren.
00:18:58: Sprecher 3 Ne, aber Sie könnten natürlich auch alle mal für nur ein, 2 Minuten kurz die Augen gedanklich zumachen und mal so den Weg, den Sie vor sich sehen, in den nächsten 2 Jahren visualisieren.
00:19:10: Sprecher 3 Was sind die 2 wichtigsten Dinge, die Sie gerne sehen wollen?
00:19:14: Sprecher 3 Und Sie werden merken, wenn Sie diese kleine Übung machen, verändert das schon was, weil es ein Weg ist, eine Bewegung.
00:19:21: Sprecher 3 Und wir könnten 'ne Frage dranhängen, und welche 2 Schritte sind Sie gegangen, um dann auch anzukommen?
00:19:27: Sprecher 3 Und Sie werden auch da merken, Bewegung bewegt.
00:19:31: Sprecher 2 Ja, Bewegung hilft und deswegen ist es tatsächlich immer 'ne schöne Maßnahme, die man immer dann einbauen kann in den Coaching-Prozess.
00:19:43: Sprecher 2 Wenn man das Gefühl hat, man steckt selber fest.
00:19:46: Sprecher 2 Das ist ja nicht nur etwas, was man jetzt mit den Klienten machen kann, sondern tatsächlich ist das eine wunderbare Selbstcoaching-Möglichkeit, die man nutzen kann, so wie du es gerade beschrieben hast.
00:19:56: Sprecher 2 Es berichten mir ja auch viele Klienten, wie die bestimmte kreative Phasen.
00:20:01: Sprecher 2 dann halt nutzen.
00:20:02: Sprecher 2 Gut, die bewegen sich jetzt nicht im Auto, ne, das war natürlich nicht die Idee, Andreas, sondern die bewegen sich dann schon selbst.
00:20:09: Sprecher 2 Also mehr als das Gaspedal durchdrücken und alles schneller abbewegen.
00:20:14: Sprecher 2 Dann geht auch noch was bei dir.
00:20:16: Sprecher 2 Ja, stimmt auch.
00:20:20: Sprecher 2 So, heute saugen die Autos auch noch an.
00:20:24: Sprecher 2 Genau.
00:20:26: Sprecher 2 Aber das ist, wie gesagt, was wir wollen, ist ja die körperliche Bewegung.
00:20:30: Sprecher 2 Warum, habe ich erklärt, weil es ja viel mit dem Gehirn zu tun hat.
00:20:34: Sprecher 2 Nein, ich finde es deswegen wirklich eine sehr schöne Möglichkeit, weil sie häufig nicht genutzt wird.
00:20:41: Sprecher 2 Und wie du schon gesagt hast, Coaching halt so als rein intellektueller Gehirnprozess gesehen wird.
00:20:48: Sprecher 2 Und ich sag mal, unten an dem Körper, an dem Gehirn, da hängt ja noch ein Körper mit dran, der wird halt immer wieder vergessen.
00:20:55: Sprecher 2 Und man muss den Menschen als als Einheit verstehen und auch nicht nur das als körperliche Einheit, sondern auch immer eingebettet in ein Gesamtumfeld.
00:21:06: Sprecher 2 Und deswegen macht es keinen Sinn, immer nur auf das Gehirn zu fokussieren.
00:21:10: Sprecher 2 Und das Schöne ist halt, wenn wir über Bewegung reden, dann reden wir quasi automatisch über den Körper, weil was soll sich da sonst bewegen?
00:21:17: Sprecher 2 Das Gehirn selber bewegt sich ja bekanntermaßen nicht großartig.
00:21:21: Sprecher 2 Und das mitzunutzen, da sehe ich nach wie vor eine große Zukunft.
00:21:27: Sprecher 2 Also in allen körperlichen Verfahren, in allen Verfahren, die diese körperlichen Komponenten nutzen.
00:21:34: Sprecher 2 Leider wird das immer wieder verwechselt mit betatschen oder irgendwie anfassen oder sowas.
00:21:39: Sprecher 2 Und darum geht es gar nicht, wenn man mit körperorientierten Methoden im Coaching arbeitet.
00:21:45: Sprecher 2 Und es geht darum zu verstehen, wo zeigen sich bestimmte Gedanken, wo zeigen sich bestimmte Ideen, wo zeigen sich bestimmte Probleme, wo zeigt sich Stress, wo zeigt sich Ärger, wo zeigt sich Wut, also Gefühle.
00:21:58: Sprecher 2 Weil all das findet immer auch einen körperlichen Ausdruck.
00:22:02: Sprecher 2 Das finde ich immer sehr faszinierend, wie stark das teilweise wirklich ignoriert wird, wie sehr wir auch teilweise ja darauf konditioniert sind, diese körperlichen Aspekte wegzudrücken.
00:22:14: Sprecher 2 und gar nicht in dieser Form halt wahrzunehmen, wie sie ganz offensichtlich ja in uns angelegt und auch beobachtbar sind.
00:22:23: Sprecher 2 Ja, und deswegen ist das für mich, der Körper, immer mehr ein, ja, ich würd schon sagen, ein Königsweg und damit die Bewegung natürlich halt auch, weil wie gesagt, Körperlichkeit und Bewegung gehören für mich immer zusammen, um Probleme lösen zu können, die sich vielleicht im ersten Moment als unlösbar
00:22:44: Sprecher 2 darstellen.
00:22:45: Sprecher 2 Und das gilt für Emotionen, das gilt für Einstellungen, das gilt für Erinnerungen.
00:22:50: Sprecher 2 Da kann man wirklich sehr erstaunliche Effekte mit erzeugen.
00:22:55: Sprecher 2 Ich persönlich bin auch deswegen davon überzeugt, weil ich selber da viele positive Erfahrungen mit gemacht habe und auch gemerkt habe, anhand verschiedener Aha-Erlebnisse, wie viel Erinnerungen im Körper drinsteckt.
00:23:07: Sprecher 2 Alleine dadurch, dass man bestimmte
00:23:10: Sprecher 2 Körperbewegungen vollzieht oder bestimmte Haltungen auch manchmal einnimmt, kann man sehr schön bestimmte Erinnerungen und auch Gefühle im Körper halt hervorrufen.
00:23:23: Sprecher 2 Das selber erlebt, Dinge, an die ich mich 40 Jahre nicht erinnert habe, waren auf einmal wieder da, alleine dadurch, dass ich 'ne bestimmte Körperhaltung eingenommen habe.
00:23:31: Sprecher 2 Für mich 'n sehr schöner Beleg dafür,
00:23:34: Sprecher 2 dass man viel über den Körper machen kann.
00:23:38: Sprecher 2 Das ist jetzt natürlich eher eine anekdotische Evidenz.
00:23:41: Sprecher 2 Die Fallzahl ist klein, aber wenn man das bei vielen Menschen beobachtet und das kann man, dann sieht man, welches Potenzial und man muss das auch leider in dieser Deutlichkeit sagen, welches auch zum großen Teil unerschlossene Potenzial in den Bewegungsaspekten und den körperlichen Aspekten drinsteckt.
00:24:01: Sprecher 2 Und das gilt nicht nur fürs Coaching,
00:24:03: Sprecher 2 sondern auch für jede Art von, ich sag mal, Intervention, die darauf abzielt, irgendetwas zu verändern.
00:24:10: Sprecher 2 Ich würd ja halt auch immer sagen, wer nichts bewegt, der ist auch nicht bewegt.
00:24:14: Sprecher 2 Ja, und der kann auch andere nicht in Bewegung versetzen.
00:24:18: Sprecher 2 Unter anderem deswegen ist ja Sport auch in unserer Gesellschaft etwas, was 'ne ganz wichtige Funktion hat.
00:24:26: Sprecher 2 Nebenbei bemerkt, du weißt es ja auch, Andreas, Sport
00:24:29: Sprecher 2 Insbesondere der Breitensport hat ja auch eine wichtige gesellschaftliche und soziale Funktion, weil er Menschen zusammenbringt, die rein beruflich betrachtet und durch das, was sie ansonsten halt so machen mit ihrem Gehirn, wahrscheinlich sonst gar keine Berührungspunkte hätten.
00:24:47: Sprecher 3 Da sind wir wieder bei dem Thema Konnektivität, Verbundenheit miteinander, etwas gestalten und ja, im wahrsten Sinne des Wortes berührt zu sein von Themen.
00:24:59: Sprecher 3 Die eben nicht nur kognitiv verarbeitbar sind, sondern ganzheitlich.
00:25:04: Sprecher 3 Und das ist genau die Einladung, die wir an Sie haben.
00:25:08: Sprecher 3 Nutzen Sie die kleinen Bewegungen, nutzen Sie die Gemeinschaft und gucken Sie, wie können Sie das integrieren in Dialoge?
00:25:18: Sprecher 3 Auch übrigens den Abbinder mag ich von meiner Seite noch anbieten.
00:25:23: Sprecher 3 Ich kenne mittlerweile viele Führungskräfte.
00:25:25: Sprecher 3 die reguläre Mitarbeitendengespräche im Gehen machen.
00:25:30: Sprecher 3 Und ich hab grad so einen Kunden, den ich begleite, ich will den bewusst nicht nennen, die sehr strukturiert sind, sehr erfolgreich, sehr klug.
00:25:37: Sprecher 3 Und bei Mitarbeitergesprächen denk ich: 'Na, vielleicht macht ihr es manchmal 'n bisschen zu schematisch, weil die sitzen ganz bewusst mit ihren Laptops.
00:25:46: Sprecher 3 Also, es ist kein Sinnbild, sondern ganz real voreinander.
00:25:50: Sprecher 3 Protokollieren mit und in dem Moment, wo das Gespräch beendet ist, wird sozusagen das Protokoll dann auch von beiden als abgesegnet dokumentiert.
00:25:59: Sprecher 3 Das ist hocheffizient, aber die menschliche Begegnung kommt doch etwas zu kurz.
00:26:05: Sprecher 2 Und du hast gerade noch mal gesagt, spuck ich noch einen kurzen Aspekt noch mit rein und dann sind wir auch schon am Ende dieser Folge angekommen, nämlich dass viele Unternehmerfamilien, die ich kenne.
00:26:18: Sprecher 2 einen sehr hohen Wert auf sportliche Aktivitäten legen, etwas was ich und da steckt natürlich auch Leistung, Leistungsmotive und Ähnliches mit drin.
00:26:28: Sprecher 2 Aber das kann man schon durchgängig sehen, dass da Sport schon was mit macht und dass Menschen auf der anderen Seite, die überhaupt gar keinen sportlichen Ehrgeiz entwickeln, dass da schon auch was fehlt, auch einfach körperlich was fehlt, ne.
00:26:43: Sprecher 2 Natürlich gibt es wahrscheinlich auch wieder 1000 anekdotische Ausnahmen, die man da finden kann.
00:26:46: Sprecher 2 Und ja, ich weiß, es gab tolle Philosophen und Geistesgrößen und auch Politiker, die geradezu bekannt dafür waren, dass sie Sport in jeglicher Form abgelehnt haben.
00:26:56: Sprecher 2 Aber wie gesagt, physiologisch und auch neurophysiologisch gesehen, bin ich relativ sicher, dass sie vielleicht sogar noch mehr hätten erreichen können, wenn sie sich ein bisschen in Bewegung gesetzt hätten.
00:27:08: Sprecher 2 Ja, in diesem Sinne wünsche ich allen
00:27:11: Sprecher 2 Zuhörerinnen und Zuhörern noch ein eine bewegte Zeit.
00:27:16: Sprecher 2 Nutzen Sie jetzt die Möglichkeit, wenn Sie die ganze Zeit gesessen haben und nur zugehört haben, sich möglichst schnell zu bewegen, möglichst viel zu bewegen, möglichst heute noch zu bewegen, vielleicht auch direkt im Anschluss nach dem Hören dieses Podcasts.
00:27:30: Sprecher 2 Und dann werden Sie merken, es geht Ihnen gleich viel besser.
00:27:34: Sprecher 2 Also, bleiben Sie uns gewogen und hören Sie uns zu.
00:27:38: Sprecher 2 vielleicht ja auch beim Joggen oder Spazierengehen.
00:27:41: Sprecher 2 Bis zum nächsten Mal, sag ich auf Wiederhören und Tschüss, gute bewegte Zeit.
00:27:48: Sprecher 1 Sie hörten den Podcast Business Coaching and More.
00:27:51: Sprecher 1 Wenn es Ihnen gefallen hat und Sie die kommende Ausgabe nicht versäumen möchten, abonnieren Sie bitte den Podcast.
00:27:57: Sprecher 1 Auf Wiederhören.